INVESTITIONEN IN TEURO

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Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag wie im Vorjahr in der Weiterentwicklung unserer Redaktions-, Archiv- und ERP-Systeme sowie Maßnahmen für die IT-Sicherheit. Zusätzliche Mittel wurden für die technische Gebäude­infrastruktur an den Standorten Hamburg und Frankfurt aufgewendet.

3. Lage
Ertragslage

Mit einem Jahresüberschuss von 1,6 Mio. Euro wurde die Ergebnisprognose trotz eines unter den Erwartungen liegenden Umsatzwachstums übertroffen. Dies ist insbesondere auf eine erneut gute Performance der dpa-Tochtergesellschaften und -Beteiligungen zurückzuführen. Ohne eine um 0,5 Mio. Euro über der Planung liegende Zuführung zur Unterstützungskasse wäre der Jahresüberschuss noch höher ausgefallen.

Der Umsatz der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH erhöhte sich 2025 um 1,8 Mio. Euro oder 1,7 % auf 107,4 Mio. Euro. Das gesteckte Wachstumsziel von plus 3,4 Mio. wurde damit nur zum Teil erreicht, da der wesentliche Faktor des erreichten Anstiegs in der Integration der Digitalredaktion der dpa-infocom in die dpa-Zentralredaktion und der damit verbundenen Überführung der entsprechenden WebLine-Erlöse begründet lag. Ohne diese Übertragung, die bereits zum 1. 7. 2024 erfolgte und 2025 erstmals ganzjährig zu Buche schlug, hätte die dpa GmbH einen leichten Umsatzrückgang zu verzeichnen gehabt. Negative Planabweichungen resultieren insbesondere aus deutlich unter Budget liegenden Erlösen im Bildbereich.

Trotz weiterhin rückläufiger Auflagenhöhen im Printbereich ist es aufgrund der schon 2023 abgeschlossenen Umstellung der Kunden auf das Integrierte Preismodell erneut gelungen, die Umsätze der klassischen Nachrichtendienste weitestgehend stabil zu halten, allerdings mit leichten Verschiebungen innerhalb der Dienste. Rückgänge waren hingegen beim dpa-Grafikdienst, bei dpa-select sowie bei Custom Content zu verzeichnen. 

Im Bildbereich musste sowohl der Aktuelle Bildfunk, der ebenfalls von den Auflagenrückgängen betroffen ist, aber auch das Segment der Bild-Zweitvermarktung deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Beim Bildfunk betrug der Rückgang 0,3 Mio. Euro, bei der Zweitvermarktung aufgrund des teils dramatischen Preisverfalls sogar 0,5 Mio. Euro. Glücklicherweise konnte diese negative Entwicklung des Bildbereichs bei der dpa GmbH aus der Perspektive der dpa-Gruppe insgesamt durch Zuwächse bei der dpa Picture-Alliance etwas kompensiert werden.

Der Bereich Custom Content konnte die Wachstumserwartungen nicht erfüllen und verzeichnete insbesondere im Segment Media-Monitoring deutliche Rückgänge. Durch die Konzentration auf werthaltige Geschäfte konnte das budgetierte Ergebnisziel trotzdem in voller Höhe erreicht werden.  

Erfreulich positiv entwickelten sich zwei weitere Angebote der neuen Produktfelder. Zum einen verzeichnet das Digitale Publishing einen Zuwachs von knapp 0,15 Mio. Euro, und der dpa-Videoservice konnte sogar um 0,2 Mio. Euro zulegen, was nach den Anstrengungen der Vorjahre als besonders erfreulich hervorzuheben ist. 

Die Erlöse aus Technik und Übermittlung blieben mit 1,9 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres, und beim Handelsgeschäft, speziell dem Vertrieb der Partnerprodukte von AP und dpa-AFX, konnte der Umsatz mit 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) nahezu stabil gehalten werden. 

Die sonstigen Erlöse gingen um 0,7 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro zurück, wobei dieser Rückgang neben einigen kleineren Faktoren im Kern auf die erwähnte Integration der Digitalredaktion in die dpa GmbH und den damit einhergehenden Wegfall von Leistungsverrechnungen an die dpa-infocom GmbH zurückzuführen ist.